JOHANNSON, Julius Hermann: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 5. Juli 2020, 17:10 Uhr

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Der Familienname JOHANNSON ist mehrfach genannt. Übersicht siehe Johansen (Familienname).

Pastor Johannson[1]
Signum J. Johannson

auch JOHANSEN, Julius Hermann[2]
* 27.12.1852[3] St. Jakobi, Livland / ord. 15.2.1881 Dorpat / † 1917 Saratov
Sohn des Bauern und Küsters Jakob JOHANNSON und Marie HIRSCH[4]

oo 14.7.1885 mit Antonie Friederike PETERSON
Tochter von Otto Reinhold PETERSON in Hapsal (heute: Haapsalu in Estland)[4]
Kinder: Magdalene (*1889 †1906)[5], mind. 2 weitere Kinder[6]

Zur Person

1871-1875 Progymnasium in Pernau (heute: Pärnu in Estland)[4]
1880 Abschluß des Theologiestudiums in Dorpat
1881 ordiniert zum Pastor-Adjunkt der Marienkirche in Dorpat
1883-1884 Pastor in Paistel, Livland (heute: Paistu in Estland)

1884-1886 Vikar im Kirchspiel Shitomir[2] und in Heimtal[4]
1886-1915 ev.-luth. Pastor im Kirchspiel Heimtal[7][3]

Am 1.6.1915 wurde Pastor Johannson während der Sonntagspredigt verhaftet.[8] Im gleichen Jahr mußte er mit seiner Gemeinde in die Verbannung. Er lebte in einem Vertriebenenlager bei Saratov[4] und starb 1917 an Cholera.[2][9]

Anmerkungen und Quellen

  1. RINK, Friedrich 32 Bilder aus Wolhynien, Werbebroschüre, Herausgeber: Verein der deutschen Wolhynier e.V., Berlin, Schloß Bellevue, 1922
  2. a b c SCHNURR, Joseph Die Kirchen und das religiöse Leben der Russlanddeutschen - Evangelischer Teil, Verlag Landsmannschaft der Deutschen aus Rußland, Stuttgart 1978, S. 147
  3. a b SCHMIDT, Hugo Karl Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Wolhynien, Elwert Verlag Marburg 1992, S. 70 ff
  4. a b c d e AMBURGER, Erik Die Pastoren der evangelischen Kirchen Rußlands, vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1937, ein biographisches Lexikon; Institut & Verlag Nordostdeutsches Kulturwerk Lüneburg, Martin-Luther-Verlag Erlangen, 1998; ISBN 3-922296-82-3; S. 367f
  5. Ev.-luth. Kirchenbuch Heimtal 1906 Verstorbene, S. 165, Nr. 403: Magdalene † 8.8.1906, unverheiratet, 16 Jahre 11 Monate, gebürtig in Kiew
  6. SCHULZ, Oskar Ein junger Lehrer in Wolhynien auf der Brautsuche, in Wolhynische Hefte Folge 12, S. 59
  7. Geburtsurkunde ausgestellt am 26.8.1915 im Kirchspiel Heimtal vom Pastor Johannson
  8. SCHULZ, Oskar Die erste Aussiedlung der Wolhyniendeutschen 1915 - Auszüge aus dem Tagebuch seines Vaters - in Heimatbuch der Deutschen aus Russland Jahrgang 1997/1998, S. 8ff
  9. GIESBRECHT, Waldemar Die Verbannung der Wolhyniendeutschen im I. Weltkrieg (3. Teil), in Wolhynische Hefte Folge 5, S. 42



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